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 Betreff des Beitrags: Öffentliche Alkohol-Werbung in Phnom Penh verboten
BeitragVerfasst: Do 22. Sep 2011, 10:27 
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Phnom Penh; als einen Schritt, um Verkehrsunfälle einzudämmen, hat Phnom Penh's Gouverneur Kep Chuktema ein grundsätzliches Alkohol-Werbeverbot auf öffentlichen Plätzen in der Hauptstadt ausgesprochen.

Institutionen,die sich mit der Sicherheit auf den Straßen in Kambodscha befassen, haben das Verbot, welches am Dienstag unterzeichnet wurde, bereits gestern begrüßt, während Bier Produzenten die Bedenken der Stadt relativierten, wonach dieses Verbot von Werbung einen Einfluss auf den Konsum ihrer Produkte haben soll.

"Von heute an müssen Produzenten oder Verteiler-Unternehmen,einschließlich Werbeagenturen, ihre Aktivitäten, alle Arten von Alkohol auf öffentlichen Plätzen in Phnom Penh zu bewerben, einstellen", heißt es in der Novelle des Gouverneurs.

Weiter heißt es in der Veröffentlichung, es geht um betrunkene Verkehrsteilnehmer, die Unfälle mit Todesfolgen verursachen, aber auch solche, welche öffentlichen Besitz beschädigen, und würden noch irgendwelche Werbungen zum Ende des Jahres hin zu sehen sein, würden diese durch die Behörden entfernt werden.

Soy Yary, die das Marketing für 'Cambrew' koordiniert, welches Angkor, Klang und Black Panther produziert, begrüßte das Verbot ebenfalls gestern und sagte, dass dies keine Auswirkungen auf die Verkaufszahlen von Cambrew haben werde, da die Konsumenten bereits die Qualität der Produkte kennen.

"Wenn die Behörden ein Werbeverbot aussprechen für uns oder andere Alkohol-Bewerber, dann bedeutet das nicht, dass wir unsere Kunden verlieren werden, aber es ist notwendig, dass unsere Produkte von guter Qualität sind. Die Biertrinker wissen das und somit haben wir nichts zu befürchten", fügte sie hinzu.

Peter Brongers, der Geschäftsführender von 'Kingdom Breweries', sagte, ein ähnliches Verbot wurde 2008 in Thailand eingeführt, welches alle Formen von Bewerbung von alkoholischen Produkten einschließt, welches aber nicht zu Rückläufen im Konsum führte, und er wies darauf hin, dass es bessere Wege gäbe, die Probleme, um die es geht, zu lösen.

"Ich glaube an Verantwortungsbewusstsein beim Trinken und nicht betrunken hinter dem Steuer zu sitzen. Ich denke, es wäre wesentlich effektiver, diese zu verbreiten, als wie das Verbieten von Alkohol-Werbung", sagte er. "Seht nur, was bei den Zigaretten passierte, als man diese Botschaften auf die Packungen brachte".

Jedoch brachte Men Chan Sokol, Chefin der nationalen und internationalen Beziehungen, bei der 'National Straßen Sicherheits Kommission' an, das Alkohol produzierende Unternehmen sich geweigert hätten, verantwortungsbewusste Botschaften auf ihren Produkten einzuführen.

"In Wirklichkeit haben die Behörden Alkohol produzierende Betriebe ersucht, einige Wörter auf ihre Flaschen zu drucken, wie bspw. "don't drink and drive" (nicht trinken und fahren), jedoch waren diese Betriebe nicht damit einverstanden.

Sann Socheata, Straßensicherheits-Projekt-Manager für 'Handicap International Belgien', sagte, Aufklärungskampagnen müssten mit strikterer Rechtsdurchsetzung kombiniert werden gegen alkoholisierte Fahrer, dessen Zahl zwar angestiegen ist, aber jedoch noch zeitverzögert unterhalb der Zahlen von Industriestaaten läge.

"Das allerwichtigste ist es, alkoholisierten Verkehrsteilnehmern ins Bewusstsein zu rücken, dass Alkohol-Kontrollen überall jederzeit sein können - jedoch ist dies im Moment nicht der Fall", sagte sie.

Yong Kim Eng, Präsidentin von der Volksgemeinschaft fuer Entwicklung und Frieden, sagte, große Werbeflächen mit Alkoholwerbung habe auch Auswirkungen auf den Tourismus, weil Ausländer wegen seiner Attraktionen nach Kambodscha kämen und nicht für seine vielen Alkohol-Werbungen.

"Gosse Werbetafeln, welche derzeit alkoholische Getränke bewerben, sollten ersetzt werden mit Bildern von Ressorts, nationalen Kulturseiten und Touristen-Attraktionen", sagte sie.

Bild
Bier-Werbung gestern vor einem Restaurant am Sisowath Quay in Phnom Penh


Quelle/Source



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