Archive for the ‘Menschen’ Category

Sextourismus – nein danke!
Dienstag, März 12th, 2013

Es ist ein Thema, das mich schon lange bewegt. Diejenigen, die mich persönlich kennen, wissen, was ich davon halte – nämlich gar nichts! In einigen Foren habe ich in der Vergangenheit auch sehr, sehr abfällig darüber geschrieben. Mir ist auch klar, was die meisten Internetnutzer suchen, wenn sie hier auf das Forum oder den Blog kommen – ich sehe es ja an den Keywords, die bei Google dazu eingegeben werden. Sicherlich werde ich den einen oder anderen hier verärgern und er diese Seite boykottieren. Soll mir aber grade recht sein.

 

Wenn ein 50-jähriger oder gar 60-jähriger (es gibt durchaus noch extremere Beispiele) mit einer 21 Jahre jungen Frau Schluss macht, weil sie zu alt geworden ist, hört bei mir aber alles auf. Ebenso bei den vielen Typen, die nur mit einer jungen Frau wegen ihres Alters zusammen sind. Für mich sind das alles verkappte Pedophile. Wie oft musste ich mir schon anhören “ja aber sie ist volljährig, also lass mich in Ruhe!” Nun, grundsätzlich mag das wohl so sein – wäre da nicht der Hintergrund, dass diejenige Frau als Freundin nur aufgrund ihres jungen Alters infrage kommt.

 

Mit Gutmenschentum hat meine Ansicht dabei nicht viel zu tun. Mir stellt sich eine einfache Frage: weshalb sind diese Männer zuhause in Deutschland und anderen Ländern so vorsichtig in ihren Äußerungen und lassen ihre SOA-Abenteuer nur einem sehr explizit ausgewähltem Freundeskreis zugute kommen? Weil sie genau wissen, dass es nicht richtig ist. Nun mag der eine oder andere sage, das alles ginge mich dennoch nichts an. Nicht nur einmal schallte mir genau dieses Argument in Foren entgegen. Damit liegen diese Typen aber nicht minder falsch, es hat sehr wohl einen Einfluss auf mein Leben.

 

Ich werde nämlich erst einmal von den Menschen hier in Asien zum Sextouristen degradiert. Und ich muss viel zeit damit verbringen bei neuen bekanntschaften, genau das zu entkräften. Am deutlichsten wird es, wenn man hier eine Beziehung eingeht. Selbst wenn es sich um eine Frau handelt, die ihr Leben lang keine Bar von innen gesehen hat, kommt zunächst die Frage “in welcher Bar habt Ihr Euch denn kennengelernt?” Dann, wenn die Frau auch noch attraktiv ist, sind immer Typen zur Stelle, die ankommen und einer Freundin oder Lebensgefährtin “mehr” Geld bieten dafür, dass sie doch den Partner wechseln möge. Selbst wenn sie kein Geld haben, können sie das nicht lassen. Mir sagte mal einer “was trauerst Du dieser Frau nach? Sind doch sowieso alles nur Huren, die für Geld…”

 

Oder nehmen wir den Supermarkt, die Bank oder noch viel mehr selbstverständlich ein restaurant: was nicht bei drei auf dem Baum ist, wird von den älteren Herren gnadenlos angebaggert. Ob nun Kassiererin im Supermarkt, Schalterangestellte in der Bank und eine Servierkraft im Restaurant ist sowieso Freiwild. In Deutschland oder anderen westlichen Ländern in diesem Ausmaß feststellbar? Sicherlich nicht. Und es wird noch schlimmer: je älter die Männer sind, desto strikter wollen sie ungeschützten Verkehr. Dabei kommt das immer gleiche Argument: “ich bin schon so alt, was kümmert mich das noch”. Nachgefragt in Bezug auf die junge Frau, dieses Risiko ebenfalls zu tragen hat: was interessiert die mich – ist ja nur ne Bar******* oder sie könnte ja nein sagen. Klar, die sind alle so reich, dass sie mit den Typen aus Spaß mitgehen.

 

Während in Deutschland zu Hause alles schön in geregelten Bahnen verläuft und die Regeln eingehalten werden, wird hier dann das exzessive Leben durchgezogen. Das exzessive Leben eines 20-jährigen – aber halt von einem 50 oder 60 Jahre altem Mann. Ich persönlich, wäre ich eine Frau, könnte wahrscheinlich 95 Przent der Männer gar nicht anlangen, geschweige denn, dass ich sie im Adamskostüm sehen könnte. Viele Frauen fangen dann mit Drogen an und der Kreis schließt sich. Sie werden von den Freiern als Ice- oder Yaba-Schlampen tituliert und dass sie so fertig sind. Dass es aber Männer wie sie selbst waren und sind, die diese Frauen dazu mit gemacht haben, das will keiner wahrhaben.

 

Meine Lebengefährtin hat diesbezüglich ebenfalls permanent Probleme. Aber sie sieht es nicht einmal mehr so. Es ist völlig selbstverständlich für sie, dass sie sich tagtäglich der Baggerangriffe älterer Herren erwehren muss. Auch sie war niemals in einer Bar. Aber ob nun auf dem Weg zum Supermarkt, im Flugzeug, Bus oder sonst wo, ständig wird sie angemacht. Wenn sie dann freundlich erklärt, dass sie in einer beziehung ist, kommt ebenfalls immer dasselbe: “das macht ja nix!”. Selbstverständlich gibt es aber auch die ausgekochten Frauen in den Bars und man könnte stundenlang darüber philosophieren. Allerdings muss ich auch dem entgegensetzen: erst der Sextourismus konnte solche Frauen hervorbringen, damit fällt die Schuld glasklar und eindeutig wieder auf diese Sextouristen zurück. Dazwischen gibt es dann die wenigen “normalen” Männer, die wirklich eine ernsthafte Beziehung führen, die asiatischen traditionen berücksichtigen und ein glückliches gemeinsames Leben mit ihrer Lebensgefährtin führen. Aber auch sie sind den permanenten Anfeindungen ausgesetzt – dank dieser speziellen Asientouristen. Vielleicht wird ja die Prostitution wirklich einmal verboten oder der gewünschte schutzlose Verkehr ebenfalls in den heimatländern geahndet.

Tani Kinderprojekt Kambodscha

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Ab wann ist man in Deutschland rechts
Sonntag, März 10th, 2013

Es werden nun 8 Jahre, dass ich nicht mehr in Deutschland war. Wirklich abgehen tut es mir schon lange nicht mehr, aber natürlich lese ich nachwievor Nachrichten und verfolge Diskussionen. Schon über die plötzlich und anscheinend diskriminierende Bedeutung von “Zigeuner” kann ich nur den Kopf schütteln. Gibt es jetzt auf den Speisekarten Dauercamper-Schnitzel statt Zigeunerschnitzel? Aber nun gut. Doch schön langsam fällt mir gar nichts mehr ein. Nun ist die Gruppe Frei.Wild im Visier der Nazi-Verächter.

 

Und Nazi-Verächter sind wohl die wenigstens – zumindest hinter der Hand, sondern einfach nur besorgt, sio wie in anderen Ländern diese Menschen auch. Oder aber sie denken einfach nur das, was jeder denkt. Irgendwann sind es einfach zu viele Ausländer im eigenen Land. In Berlin gibt es Stadtteile, in denen man nicht mehr mit deutsch durchkommt, oder aber zumindest besser mit türkisch. Oder auch das größte Konzentrationslager, das die Welt seit Jahrzehnten mit Palästina hat. Die Vergleiche in Bezug auf die Organisation (nicht dem Ermorden der Juden!) mit dem Warschauer Ghetto hinken gewiss nicht. Israel kontrolliert von der Einfuhr über Lebensmittel, Baustoffe, Wasser, Strom usw. alles. Nur! Sagt man irgendwas dagegen, wird sofort die Nazikeule geschwungen.

 

Selbst ich war teilweise perplex, sehe ich mich doch eher links. Wenn man dann plötzlich als Nazi betitelt wird, fällt einem gar nichts mehr ein. Und anscheinend hat sich genau das herumgesprochen und wird auch bewusst ausgenutzt: bezeichne jemanden als Nazi, dann ist er unten durch und hat Sendepause. Wow, kann ich da nur sagen. Denunziantentum, wie ich es über das Dritte Reich in der Schule gelernt hatte. Und jetzt singen ein paar Südtiroler, dass sie sich ihre Brauchtümer, Sprache und Kultur erhalten wollen. Diese Sprache ist nun mal Deutsch. Und wer sich in der Geschichte etwas auskennt, weiß, dass die Südtiroler trotz anderweitiger Versprechen ungefragt an Italien angeschlossen wurden und die wiederum Italienisch als Amtsspreche einführen wollten.

 

Gut, da kommen jetzt alle und sagen, “ja aber der war doch Skinhead!” Hey, Leute, das war von 14 bis 17. Das ist ein Alter, in dem ich Springerstiefel auch cool fand. Irgendwelche politische Ambitionen hatte ich nie. Stattdessen bin ich in die Bikerszene gekommen, von der ich mich mit vielleicht 22 wieder verabschiedet hatte. Weil mir da klar wurde, dass ich kein Herdentier bin, das aus dem Fenster hüpft, wenn einer sagt, ich muss das tun. Hätte ich nun politische, musikalische oder anderweitige Ambitionen, die mich in die deutsche Öffentlichkeit rücken würden, wäre ich dann plötzlich ein Hells Angel oder Bandido??? Insbesondere, da jedem, der Frei.Wild kennt, weiß, dass es um SÜDTIROL geht.

 

Damit aber nicht genug: was wäre falsch daran, endlich mal deutschen Patritismus zu zeigen? Unsere Steuern will man ja auch andauernd, und dass sich jeder Deutsche dem Staat verpflichtet fühlt. Aber sein Heimatland lieben? Das geht ja gar nicht! Und Nazikeule raus! Das besonders Beängstigende daran: nachdem ich so viele Jahre nicht mehr in meinem Vaterland (oh, sorry, political correctness missing, Geburtsland darf ich ja nur sagen, sonst wieder Nazikeule vielleicht) war, wird mir dieses Land immer fremder. Ich warte darauf, dass man ein Nazi sein wird, wenn man zu jemandem “Ausländer” sagt. Schließlich könnte ich mir vorstellen, das das freundschaftliche Nachbarn werden oder so…

 

Ich dachte einmal, ich gehöre zu der Generation, die diesen verdammten Nazikomplex endlich ablegen könnte. Kommt mir bitte keiner, zu behaupten “politisches Erbe verpflichtet”. Da finde ich es schlimmer, welche Kriege angeblich demokratische Länder heute noch führen, dass es in solchen Ländern sogar noch die Todesstrafe gibt und dass Israel sich sein eigenen Ghetto leisten kann und die Welt zuschaut. Zeitgleich wird immer auf Moslems herumgehackt. Frage ich heute einen Westlichen (das muss noch nicht mal ein Deutscher sein), was er denkt, wenn er einen dunkelhäutigen Mann mit Turban und Vollbart sieht, der einen Gegenstand an einem Flughafen versehentlich stehen lässt. Ich wette, 9 von 10 Lesern dieses Texts denken ebenfalls sofort an einen sogenannten “Moslem-Terroristen”. Und in deutschen Medien wird ganz schockiert darüber berichtet, dass nach dem Arabischen Frühling plötzlich religiös angehauchte Parteien an die Macht kamen. Ja, haben wir denn nicht unsere christliche (pauschalieren wir das doch nur auf religiöse) Kanzlerin?

 

Diese Beschreibung eines arabisch aussehenden Mannes an einem europäischen Flughafen hat mich ebenfalls an etwas erinnert, was ich in der Schule gelernt habe im Geschichtsunterricht: dort wurde uns Anti-Juden-Propaganda aus dem Dritten Reich gezeigt. Daran hieß es, man erkenne einen Juden an der Hakennase, den dunklen Augen und dunklem Haar. Wie weit sind wir alle von diesem Rassismus tatsächlich entfernt, wenn uns die Medien seit Jahren einhämmern, wie die optische Definition eines Terroristen ist? Ich würde an dieser Stelle gerne schreiben, dass ich stolz darauf bin, ein Deutscher zu sein, alleine schon, um zu provozieren, weil es ja heute auch unangebracht ist, als Deutscher auf die Herkunft stolz zu sein.

 

Aber leider bin ich alles andere als stolz. Vielmehr bin ich schockiert, betrübt und sehr traurig, wie schnell in diesem meinem Geburtsland diese verdammte Nazikeule geschwungen wird und dadurch ein weiteres ansich hohes Gut zunichte gemacht wird, nämlich die Redefreiheit. Allen Deutschlehrern rate ich auch bald, besser Englisch oder so zu unterrichten – schließlich könnte die Liebe für die deutsche Sprache auch irgendwann als Nazitum ausgelegt werden.

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Bitte: dringende Personensuche 52 j. Österreicher!
Mittwoch, Mai 2nd, 2012

Folgende Nachricht erhielt ich auf der Kambodscha Forum Seite auf Facebook und habe sie dort und auf meiner Facebook Seite veröffentlicht:

Greta Pi Facebook: Greta Pi

Wer kann uns Auskunft über Franz Pichler 52 Jahre aus Wien geben.
Seine Familie macht sich sorgen, da er eigentlich seit März wieder in Österreich sein soll.Wie bekommt man eine Liste der Verletzten vom Busunfall???Bitte ev. Infos unter PN senden. Danke

Folgender Text wurde heute im Mitglieder Forum geschrieben und hat auf Freigabe gewartet:

Ich suche meinen Bruder Franz Pichler 52 aus Österreich. Er sollte eigentlich schon seit Ende März wieder in Österreich sein. Er ist alleine in Kambodscha unterwegs. Kann mir jemand schreiben wo man die Liste der Verletzten des Busunfalles finden kann.
Mit der Bitte um Hilfe!!!!!!lg JUPI

Alles weitere im Kambodscha Forum unter:  Bitte: dringende Personensuche 52 j. Österreicher!

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“Entdeckungstour” durch Sihanoukville
Sonntag, April 22nd, 2012

Wenn ich meine Zeit in Kambodscha vor über drei Jahren mit jetzt vergleiche, muß ich schon feststellen, dass sich sehr viel verändert hat. In den Ausländerkneipen habe ich mich eigentlich schon immer recht wenig bewegt. Stattdessen hatte ich aber beispielsweise zum Blue Mountain recht gute Kontakte, als es dieses Vietnamesen-Teil dort noch gab. Nicht um was zu machen – ich hatte immer wieder Leute hochgefahren, die den berühmt-berüchtigten Blue Mountain nicht finden konnten.

Dadurch haben sich recht gute Kontakte zu den Mädels entwickelt und es war eigentlich immer recht lustig, dort auf einen Ratsch vorbeizuschauen. Vor allem war es auch immer recht lustig zu sehen, wenn man dort gesessen war, wer dort “verkehrt”. Allen voran diejenigen, die immer gesagt hatten “ich geh da doch nicht hin”, insbesondere weil die meisten ja eine Freundin hatten :lol:

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Langsam neigt sich die High Season in Sihanoukville dem Ende zu
Montag, März 5th, 2012

Langsam ist es jetzt spürbar. Die sowieso sehr kurze High Season, also die Zeit, in der die meisten Toruisten im Land sind, neigt sich – zumindest in Sihanoukville – langsam dem Ende zu. Wenn man bedenkt, dass die meisten Touristen erst ab Dezember kommen und es jetzt gerade einmal Anfang März ist, sollten sich gerade diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, hierher auszuwandern, scharf rechnen. Denn die Kosten wie Miete usw. laufen ja auch die restliche Zeit des Jahres weiter. Und das sind ja immer circa 9 Monate, also ein Dreivierteljahr.

Das ist auch etwas, das man immer wieder beobachten kann: neue Leute kommen hierher, einige davon sind der Meinung, dass sie das alles genauestens durchkalkuliert haben und ignorieren auch viele Tipps und Warnungen (wie beispielsweise vielleicht erst mal ein Jahr hier zu leben, um in den echten Alltag in Kambodscha zu jeder Jahreszeit eintauchen zu können oder um einfach ein Gefühl für die Preise zu bekommen).

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Umzug von Thailand nach Kambodscha: heute geht’s los!
Montag, Januar 23rd, 2012
Dieser Artikel ist Teil 3 von insgesamt 4 Artikeln der Serie Umzug von Thailand nach Kambodscha

Nachdem es noch einige Verzögerungen gab, geht es heute, Montag, 23.01.12, endlich los. Die letzte Verzögerung um eine Woche kam zustande, weil mein Fahrer für Thailand noch kurz nach Chiang Mai musste und keine Zeit hatte vorher. Dadurch bin ich jetzt gezwungen gewesen, obwohl ich ja für Kambodscha auch schon längst Miete zahle, hier ebenfalls noch mal eine Woche mehr zu zahlen. Außerdem kommt dadurch auch noch ein Tag Overstay zustande (wir fahren am letzten Tag meines Visas und beim Erreichen der Grenze habe ich dann kein Visa mehr). Dass ich das erwähne, hat auch einen Grund.

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NGO Gruppen für Ausweisung begnadigter Pädophiler
Dienstag, Januar 3rd, 2012

Phnom Penh; nationale und internationale NGO-Gruppen haben eine Petition an den Innenminister Sar Kheng übermittelt, worin sie sich für die Ausweisung des pädophilen Mehrfachtäters Alexander Trofimov einsetzten. Begründet wird dies mit dem Zusatz, dass erneute Wiederholungstaten bei diesem Tätertyp gängig seien.

Wir haben die Befürchtung, dass Alexander Trofimov sich erneut an Kindern vergreifen könnte, wie er es bereits nach seiner Flucht aus Russland tat”, wird in der Petition, die von 14 unterschiedlichen NGO-Gruppen wie beispielsweise World Vision, Save the Children, Licadho und APLE (Action Pour les Enfants) unterzeichnet wurde, zitiert. Die Petition wurde dem Innenministerium am vergangenen Freitag uebergeben.

Trofimov ist auf der Gesuchtenliste von Interpol als Stanislav Molodyakov geführt, wobei dabei informiert wird, dass er sechs Mädchen im Alter von neun bis zehn Jahre in Russland vergewaltigt haben soll, ist weiter in der Petition zu lesen mit dem Zusatz, dass eine Auslieferungsbitte Russlands bisher ignoriert wurde.

Er wurde am 20. Dezember aufgrund einer königlichen Begnadigung aus dem Bezirksgefängnis in Sihanoukville entlassen, nachdem er etwas mehr als vier Jahre seiner 18 Jahre Gesamtstrafe, die wegen sexueller Übergriffe und Delikte gegen 17 Mädchen ausgesprochen wurde. Vor seiner Inhaftierung hatte Trofimov eine 300 Millionen US-Dollar in Sihanoukville gestartet, wonach das Snake Island in ein Luxus-Resort gestaltet werden sollte, inklusive einer Brücke, welche die Insel mit Sihanoukville verbindet.

Trofimov scheint außerdem eine bevorzugte Behandlung erfahren zu haben, welche eine Konsolidierung seiner Strafe, Verwahrung in einer besonders komfortablen Zelle, zeitweisen Freigang aus dem Gefängnis sowie eine für jedes abgesessene Jahr garantierte Reduzierung des Strafmaßes beinhaltete”, heißt es weiter in der Petition.

Zwei weitere Pädophile wurden aufgrund einer königlichen Begnadigung letzten Monat entlassen. Der Deutsche Alexander Watrin, welcher wegen sexueller Delikte gegen vier Jungen verurteilt war, wurde am 20. Dezember aus dem Gefängnis in Sihanoukville entlassen; drei Tage später dann ebenso der holländische Staatsbürger Rene Paul Martin Aubel, der wegen sexueller Verbrechen gegen sechs Jungen verurteilt war, aus dem Preah Sar Gefängnis.

Trofimov wird aufgrund der Vielzahl seiner Opfer sowie des scheinbaren Unwillens der kambodschanischen Behörden, ihn weiter zur Rechenschaft zu ziehen, als der gefährlichste der drei Straftäter bezeichnet. Zwischen 2004 und bis zu seiner Verhaftung 2007 “köderte und erschlich er sich sowie ließ sich durch “Agenten” mindestens 21 minderjährige Mädchen zukommen”, so in der Petition.

Ihm zu gestatten, sich frei im Land bewegen zu können, bedeutet für die Opfer und deren Familien ein Leben in einer hoch traumatisierten Situation, wo es ihnen unmöglich ist, die gegen sie begangenen Verbrechen zu bewältigen”, heißt es weiter. Der Sprecher des Innenministeriums, Khieu Sopheak, sagte gestern, er habe nichts von einer solchen Petition gehört. Die Petition wird morgen (Dienstag, 04.01.2012) in der Phnom Penh Post veröffentlicht.

NGO Gruppen für Ausweisung begnadigter Pädophiler

NGO Gruppen für Ausweisung begnadigter Pädophiler

Natürlich kann das Thema auch im Kambodscha Forum diskutiert werden:  NGO Gruppen für Ausweisung begnadigter Pädophiler

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