Ganz Kambodscha, Phnom Penh; nach neuen Regierungsstatistiken ist die Zahl der Todesopfer durch die landesweiten Überflutungen ist gestern auf 105 gestiegen. Die seit nahezu einen Monat anhaltenden Überschwemmungen haben auch über 200.000 Hektar Reisfelder mit Mitleidenschaft gezogen.
Der Vorsitzende des Kabinetts beim Nationalen Komitee für Katastrophen Management (NCDM), Keo Vy, bestaetigte gestern, das 8 weitere Menschen seit den letzten Zählungen ums Leben kamen. “Bisher sind es 39 Todesopfer in der Provinz Prey Veng und 32 in der Provinz Kampong Cham”, sagte er.
Die Fluten an allen großen kambodschanischen Flüssen beginnen zurückzuweichen, jedoch sind nach wie vor 200.000 Hektar Reisfelder überflutet, fügte er hinzu.
Eine 28 Jahre alte Mutter und ihre beiden Töchter im Alter von neun und sechs sind ertrunken, nachdem ihr Boot während eines Sturms am Mittwoch Morgen im Distrikt Mongkol Borei in der Provinz Banteay Menchey gekentert war, informierte der Polizeichef Mai Sokha gestern. Der Ehemann konnte den 2-jährigen Sohn retten, allerdings nicht die drei anderen. Die Familie wollte die Schäden an ihren Reisfeldern überprüfen.
“Und tut wirklich die Familie der Opfer leid, da sie soviele Mitglieder auf einmal verloren haben”, sagte er und fügte hinzu, dass die Behörden Flutwarnungen über die Medien ausstrahlen, allerdings erreichen die Warnungen nicht alle.
Die Besorgnis bezüglich der Auswirkungen der Überschwemmungen ist gestern in Siem Reap wieder gestiegen, da die Wasserpegel weiter gestiegen sind, um 10 cm in der Stadt und um weitere 30 cm in dem bereits jetzt schon schwer getroffenen Banteay Srei Bezirk.
Der Leiter der Provinz-Behörde für Wasser Ressourcen, Noun Krissna, erklärte, dass seit gestern die Wasserpegel in Siem Reap wieder steigen

Gestern Morgen in den Randbezirken von Phnom Penh

Überflutungen in den Randbezirken Phnom Penh's
Dieser Artikel kann natürlich auch im Kambodscha Forum diskutiert werden: Überschwemmungen fordern bisher 105 Todesopfer



