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 Betreff des Beitrags: Sicherheitswarnungen Sihanoukville
BeitragVerfasst: Fr 26. Apr 2013, 10:35 
Inventar
Inventar
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Registriert: 17.04.2008
Beiträge: 3112
Wohnort: Sihanoukville, Kambodscha
Aus gegebenem Anlass und weil sich die Situation immer mehr zuzuspitzen scheint, hier ein paar Verhaltenstipps für Sihanoukville. Ihr solltet Euch unbedingt dran halten, andernfalls kann das heftige Folgen (schwerste Verletzungen etc.) nach sich ziehen. Der finanzielle Verlust ist dabei irrelevant!

Es kommt immer mehr in Mode, dass Khmers Ausländer vom fahrenden Moped oder Fahrrad ziehen. Den meisten Vorfällen ist gemein, dass die Ausländer eine vermeitlich diebstahlsichere Tasche oder Rucksack eng am Körper und auch "nicht entreißbar" mit sich führten.

Khmers auf Mopeds, aber auch solche, die vermeintlich unbeteiligt am Straßenrand stehen, stürmen plötzlich seitlich auf den vorbeifahrenden Ausländer zu oder nähern sich unauffällig von hinten auf einem Moped. Dann versuchen sie, die Tasche oder den Rucksack zu packen.

In den meisten Fällen ist dabei der finanzielle Verlust tatsächlich zweitrangig. Denn die Verletzungen, die sich die Opfer zuziehen, sind oftmals erheblich. Derzeit liegt ein Deutscher im Krankenhaus in Phnom Penh - mit schweren und komplizierten Knochenbrüchen. Der Trageriemen der Tasche war nicht gerissen und er wurde hinterhergeschleift. Eine Bekannte (Khmer) wurde vor wenigen Tagen ebenfalls Opfer auf diese Weise. Hospital, heftige Aufschürfungen, nach Tagen noch schmerzende Kopfverletzungen, Blut in der Lunge war das Ergebnis. Auch sie wurde von ihrem Moped gezerrt.

Dunkle Gassen meiden nützt nichts. Beide Aktionen (und noch einige mehr, die bekannt sind) ereigneten sich allesamt an vielbefahrenen, gut ausgeleuchteten Straßen (einmal sogar an der Hauptstraße Ekareach St.).

Keinesfalls sollten Taschen, Kameras oder Rucksäcke am Körper mitgeführt werden. Außerdem nicht am äußersten rechten Straßenrand fahren und versuchen den rückwärtigen (Moped-)Verkehr im Auge zu behalten und großräumig vorbeiziehen lassen. An allerbesten ist es noch, nachts das Moped oder Fahrrad ganz stehen zu lassen und auf TukTuks umzusteigen.

Außerdem keinesfalls nach außen den Eindruck nach viel Geld erwecken. Nie in Kneipen mit viel Betrieb mit großen Scheinen bezahlen oder größere Summen in die Hand nehmen. Die Leute werden teilweise für wenige Dollars bedroht!

Mit einer Entspannung dieser Situation ist momentan nicht zu rechnen. Eher mit einer Verschärfung. Es werden einerseits immer mehr Fälle bekannt, andererseits geht es in die Low Season und viele Khmers haben daher kein Geld.



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"You can fool all the people some of the time, and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time."; Abraham Lincoln
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